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Nachdem es in der vorherigen Sendung um eigene Erinnerungen an die Wendezeit ging, haben sich die Irrläufer für diese Sendung mit dem Historiker und Autor Udo Grashoff getroffen und ihn zu den Ereignissen des Herbstes 1989 befragt. Hierfür haben sie sich in den Gemeinderäumen der Georgenkirche getroffen, die damals zu den zentralen Treffpunkten für Oppositionelle in Halle gehörte.

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Derzeit wird vielerorts den Ereignissen des Herbstes 1989 gedacht. Wie in anderen Städten, sind damals auch in Halle tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen Mißstände in der DDR zu protestieren. Das 30-jährige Jubiläum nimmt auch die Irrläuferredaktion zum Anlass, um über ihre eigenen Erinnerungen an die Ereignisse und die für sie daraus folgenden Veränderungen zu sprechen.

Der Besuch bei der Spurensicherung hat die Redaktionsgruppe noch lange beschäftigt, vor allem die Infos, was KriminaltechnikerInnen an einem toten Körper noch alles ablesen können. Um noch mehr über den menschlichen Körper zu erfahren haben sie die Meckelschen Sammlungen des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der MLU Halle besucht und dort mit Frau Prof. Dr. Kielstein gesprochen.

Um es gleich mal vorwegzunehmen - wenn Sie irgendetwas kriminelles vorhaben sollten - es bringt überhaupt nichts, sich die Fingerkuppen abzuschleifen, um Fingerabdrücke zu vermeiden. Das wird nur in Filmen so gemacht. Kriminalhauptkommissar Braune und Polizeirat Karlstedt erklären in dieser Sendung, mit welchen Methoden die Kripo arbeitet, welche Spuren an einem Tatort wichtige Hinweise geben und wie Kriminaltechniker diese auswerten.

Wer hat das Tätowieren erfunden? Und warum machen das Leute eigentlich? Wo tut es am meisten weh? Was wurde als Farbe benutzt als es noch keine Tinte zu kaufen gab? Angela hat es schon selbst ausprobiert und auch der Rest der Irrläufer Redaktion ist schwer fasziniert von dieser Körperkunst. Um Antworten auf ihre Fragen zu bekommen, sind sie ins Tattoostudio Tapiemanie gegangen und haben Tobi mit ihren Fragen gelöchert.

Straußen stecken ihren Kopf überhaupt nicht in den Sand und das liegt nicht daran, dass es keinen Sand auf dem Straußenhof in Stichelsdorf gibt. Was Angela, Sven, Manfred, Klaus-Peter und Rainer sonst noch von Sabine Scholz über diese imposanten Vögel in Erfahrung gebracht haben, kann man in dieser Sendung hören.